Bücher, die mich zu Tränen rührten

Ich bin eigentlich nicht die Art von Frau, die bei einer traurigen Geschichte direkt in Tränen ausbricht. Deshalb war ich auch verwundert als mir zum ersten Mal bei einem Buch die Tränen kamen. Selbst in den 90ern als alle Mädchen um Jack Dawson in Titanic weinten und im Kino nur lautes Schluchzen zu hören war, ließ bei mir keine Träne.

Deshalb möchte ich euch heute einmal die Bücher vorstellen, die mich zu Tränen gerührt haben und mich noch Tage nach dem Lesen beschäftigten.

1. Ein ganzen halbes Jahr (von Jojo Moyes)

Klappentext: Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, was er dagegen tun wird. Doch weder Lou noch Will wissen, dass sie das Leben des anderen für immer verändern werden.

Persönliches Fazit: dieses Buch war das erste, das mich jemals zu Tränen gerührt hat. Die Figur „Lou“ hat so eine zauberhafte Leichtigkeit, die sie trotz Rückschlägen im Leben nicht verliert und mit der sie es schafft, dass Will langsam auftaut. Ich hatte bis zum Schluß auf ein Happy End gehofft und Will’s Entscheidung am Ende hat mir ein wenig das Herz gebrochen. Ich bin sehr auf die Verfilmung gespannt, die diese Woche in die Kinos kommt.

Trailer

2. Die letzten Tage von Rabbit Haynes (von Anna McPartlin)

Klappentext: Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst … Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich. 

Persönliches Fazit: Diese Geschichte hat mich umgehauen. Trotz dieses unfassbar trautigen Themas war es mit so viel Witz und Liebe geschrieben, dass es sich anfühlte als wäre man Teil dieser chaotischen Familie. Deshalb liefen am Ende auch die Tränen. Es ist ein unglaublich starkes und kraftvolles Buch.

3. Mein bester letzter Sommer (von Anne Freytag)

Klappentext: Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Persönliches Fazit: die Geschichte der ersten Liebe, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Tessa wird sterben und will sich deshalb eigentlich nicht auf Oskar einlassen – auch wenn sie sich nach Liebe sehnt. Aber die Liebe ist stärker und Oskar nimmt Tessa mit auf einen Roadtrip und sie erlebt die glücklichsten letzten Tage ihres Lebens.

4. Das Schicksal ist ein mieser Verräter (von John Green)

Klappentext: „Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Persönliches Fazit: es ist für mich mehr als ein Jugendbuch. Die Geschichte einer Liebe, bei der von Anfang an klar ist, dass es kein Happy End gibt. Eine Geschichte bei der sich nur die Frage stellt – wer zuerst stirbt und wer vorerst zurück bleibt. Auch wenn die beiden – insbesondere Hazel – oft wütend sind, verlieren die beiden dennoch nie den Mut und versuchen sich so gut es geht mit der Situation zu arrangieren und einander Kraft zu geben.

Mir fällt bei dieser kleinen Liste auf, dass das zentrale Thema immer Liebe und Verlust (bzw. Tod ist), dass mir die Tränen in die Augen treibt. Im Grunde sind mir (bei allen Büchern) eine gute und fesselnde Story wichtig und ein Schreibstil, der einen so mitreißt, dass man das Buch nicht weglegen kann.

Mir ist übrigens bewusst, dass die Bücher hauptsächlich unter „Jugendbücher“ geführt werden. Aber da stöbere ich in den Buchhandlungen am liebsten 🙂

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Über Janina.schreibt

Träumerin. Überlebenskünstler. Workakrobatin.
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